Geschichte

Der Sektor 203 ist ein kleiner Sektor am Rande der Föderationsgrenzen. Weit entfernt von den politischen Grenzen zu den Romulanern oder Klingonen. Der nächste bedeutende Außenposten ist Bajor, aber auch nur bei einer Reisezeit von mehreren Wochen. Wer hierher versetzt wurde hatte nicht mehr viel zu tun. Während des Dominion Krieges war der Sektor 203 eine Sammelpunkt für Flüchtlinge geworden und diente der Föderation als Sprungbrett in Richtung Cardassia. Das Dominion war einzig an einer Expansion in Richtung Erde interessiert und entfernte sich mit jedem Tag mehr vom Sektor 203.

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Noch vor Beginn des Dominionkrieges bekam der kommandierende Offizier der Starbase, Konteradmiral Vincent Donovan McMahon, die Aufgabe ein neues Schiff zu entwickeln welches die schwerfälligen Schiffe der Galaxie-Klasse ablösen sollte. Das Projekt wurde immer wieder verzögert und durch den Dominionkrieg seitens der Föderation vorübergehend stillgelegt.

In den ersten Jahren nach dem Krieg wurde beim Oberkommando der Sternenflotte der Sektor 203 auffällig. Unzählige Versetzungen, Unfälle (zumeist tödlich) und wiederholte Berichte von verschwundenem Equipment häuften sich, so dass vom Oberkommando Ermittlungen eingeleitet wurden.
Vor dem Ende der Ermittlungen entpuppte sich Konteradmiral McMahon als Verräter und verließ mit einem Großteil der Führungsoffiziere die Starbase. Die Pläne, sowie den Prototypen des neuentwickelten Schiffes nahm McMahon mit und tauchte unter. Er hatte die Entwicklung des Schiffes ohne Zustimmung der Föderation fortgeführt.

Um den Sektor nicht ohne Führung zu belassen wurde Vizeadmiral Shawn Stocker als Sektorkommandant eingesetzt. Da Admiral Stocker die Ermittlungen gegen McMahon leitete und daher mit der USS Antares ständig auf der Suche nach McMahon war, holte er Lt.-Cmdr. Steven O’Seal in den aktiven Dienst zurück und setzte diesen als kommandierenden Offizier der Starbase ein. Der nun zum Commander beförderte Steven O’Seal war erst wenige Monate zuvor aus der Sternenflotte ausgetreten um sich mehr der Familie zu widmen. Nun leitete er die Starbase 203 und war mit der Aufgabe betraut die von Korruption und Misstrauen zerfressene Station neu aufzubauen.

In dieser Phase des Wiederaufbaus machte McMahon mit kleineren Angriffen auf die Starbase und Föderationskonvois auf sich aufmerksam. Der größte Triumph den McMahon erreichte war die Kaperung der USS Challenger. Genaue Bereichte hierzu unterliegen der Geheimhaltung, doch hinter vorgehaltener Hand wird darüber berichtet, dass McMahon eine Flotte von Abtrünnigen und Freibeuter um sich geschart hat und nun seinen Ruhm auf der anderen Seite des Gesetzes sucht.

Der Verrat von McMahon hatte viele Offiziere der Starbase 203 überrascht. Einige konnten dem Vorwurf der Korruption und des Verrats keinen Glauben schenken, da sie McMahon blind vertraut hatten.

Im Jahre 2385, zwei Jahre nach der Übernahme des Kommandos über die Starbase 203, hatte Commander Steven O’Seal die Starbase 203 in einen gut frequentierten Handelshafen der Region verwandelt. Doch der Schatten von McMahons Verrat lastete noch immer auf dem Sektor 203. Eine neue Gruppe die sich selbst als das „Silvius Syndikat“ bezeichnen, treibt in dem Sektor ihr Unwesen und belästigen Reisende und Händler aller Rassen. Kleinere Überfälle waren an der Tagesordnung. Ob und in welchem Zusammenhang diese Gruppe mit McMahon steht ist bis jetzt nicht geklärt.

Die Suche nach Admiral McMahon machte keine nennenswerten Fortschritte, zumindest offiziell. Seit Monaten ist die Raumwerft Atlantis in der Nähe der Starbase 203 abgeschottet worden. Niemand darf sich der Werft nähern.

Gerüchten auf der Station zufolge gibt es jedoch Hinweise auf den Aufenthaltsort von McMahon und seinen Piraten. Der Sektor 553, der zu 95 % aus einem Nebel besteht und daher kaum erforscht wurde, soll als Stützpunkt McMahons dienen. Schiffe die in diesen Sektor geflogen sind, wurden nie wieder gesehen. Von offizieller Seite wird dies jedoch bestritten. Dennoch wird die Starbase 203 scheinbar aufgerüstet und das zivile Personal der Station reduziert.

Doch was genau passiert, kann keiner sagen…